Schnellere Normung im Logistikbereich gefordert

Am 16. November 2013 hat der Vizeministerpräsident des Staatsrates Wang Yang in Shenzhen die Logistikarbeit der Stadt inspiziert. Als Herausforderungen nannte er die schnellere Erstellung von Normen im Logistikbereich, das Anheben des Informatisierungsgrads der Logistik, die Reduzierung der Lieferketten, die Steigerung der Liefereffizienz und die Senkung des Kapitalbedarfs für die Logistik, um so eine größere Unterstützung für die Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft zu bieten.

Shenzhen ist die führende Stadt für die Entwicklung der nationalen Logistikbranche. Die Wertschöpfung durch Logistikdienste übertraf bereits 100 Milliarden Yuan RMB. Vizeministerpräsident Wang Yang inspizierte nacheinander den internationalen Logistikhof für landwirtschaftliche Produkte HIGREEN der Shenzhen Agricultural Products Co., Ltd. und die China Brilliant Lang Hua Supply Chain Service Co. Ltd. Er betonte, dass die Normung eine wichtige Grundlage für die Entwicklung der modernen Logistikbranche darstellt, da sie einen bedeutenden Beitrag zur Steigerung der Effizienz bietet. Er nannte als Beispiel, dass die landesweiten Logistikunternehmen aktuell mehr als 800 Millionen Paletten einsetzen, von denen die meisten nicht genormt sind. Der größere Teil dieser Paletten ist nicht für Kreislaufnutzung vorgesehen, dadurch werden Ressourcen verschwendet und der Kapitalbedarf erhöht, was sich wiederum auf die Effizienz auswirkt. Aus diesem Grund muss die Normung der Logistikbranche umgehend vorangetrieben werden. Hinsichtlich der zusätzlichen Kosten, welche den Unternehmen durch die Ausarbeitung neuer Normen entstehen, wolle er die Einrichtung eines Unterstützungssystems erwägen.

Hinsichtlich der Einrichtung des HIGREEN Logistikhofs als Großhandelsplatz für Agrarprodukte erster Klasse durch die Stadtverwaltung Shenzhen sprach Vizeministerpräsident Wang Yang seine volle Zustimmung aus. Hinsichtlich Planung, Einrichtung, Betrieb und Kontrolle müsse die Regierung starke Unterstützung bieten. Um Probleme mit Zollerklärungen, Steuererstattungen und Devisenabrechnungen, auf die Unternehmen in der Zulieferkette stoßen, zu mindern, solle das jeweilige Ministerium entsprechende Maßnahmen ausarbeiten.

(Quelle: SAC)